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Leider ist das Auftreten der ein oder anderen Kinderkrankheit ein unabänderlicher Bestandteil in der Entwicklung eines jeden Kindes. Immer mal wieder wird es zu kleinen Wehwehchen oder auch einer echten Erkrankung kommen. In jedem Fall ist bei Vermutung einer ernsthaften Kinderkrankheit der Besuch eines Arztes anzuraten.

Bei kleineren Problemen wie ein wunder Po oder ein Schnupfen können altbewährte Hausmittel hilfreich sein.

 

Krankheiten im Kindesalter

Eltern sollten ihre Kinder genau kennen und beobachten, so lassen sich bereits bei kleinen Anzeichen Krankheiten erkennen und behandeln. Solange das Kind noch nicht sprechen kann, sollten Eltern Kinderweinen und auch kleinere Verhaltensänderungen genau beobachten. Und auch wenn sich die Kleinen dann mitteilen können, ist es für sie schwierig auszudrücken, was ihnen fehlt. So klagen sie besonders häufig über Bauchschmerzen, auch wenn ihnen eigentlich der Kopf oder die Ohren weh tun. Kinder bis zum 6. Lebensjahr können Schmerzen nur ganz schlecht lokalisieren.

Bei hohem Fieber, bei lethargischem oder apathischem Verhalten und bestimmten Krankheitssymptomen sollte unmittelbar der Arzt aufgesucht werden. Außer medizinischer Versorgung benötigt ein krankes Kind jedoch vor allem Liebe, Zuwendung und Aufmerksamkeit.


 

 

Im Neugeborenenalter können Dreimonatskoliken oder Neugeborenengelbfieber die eine oder andere schlaflose Nacht bereiten. Säuglinge und Kleinkinder bis drei Jahre sind häufig vom Drei-Tage-Fieber, Harnwegsinfektionen, Mundfäule, Soor und Pseudo-Krupp betroffen.

Gemeinsam mit der Kindergartenzeit startet leider meist auch eine Reihe von Krankheiten und Infekten, die das Kind „durchmachen“ muss. Grippale Infekte mit Husten, Schnupfen, Hals- und Ohrenschmerzen, manchmal auch hohem Fieber, sowie  Magen-Darm-Infekte die Übelkeit, Bauchschmerzen, Erbrechen und Durchfall hervorrufen, kommen besonders häufig vor. Vor allem in der Übergangszeit und in den Wintermonaten scheint ein Infekt den nächsten abzulösen.

Aber auch chronische Erkrankungen, wie Allergien, Asthma, Neurodermitis oder ADHS können zu Einschränkungen und Schmerzen führen.

Außerdem gibt es typische Beschwerden im Kindesalter, die nicht als Krankheit bezeichnet werden, aber dennoch zu körperlichen Beschwerden führen können. Hierzu gehören Wachstumsschmerzen, Zahnen, ein wunder Po, Insektenstiche oder Zeckenbisse.

 

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Typische Kinderkrankheiten

Streng genommen gelten als Kinderkrankheiten in erster Linie jedoch die äußerst ansteckenden Infektionskrankheiten, die vorwiegend im Kindesalter auftreten und nach einmaliger Erkrankung eine lebenslange Immunität hinterlassen. Hierzu zählen unter anderem Mumps, Masern, Röteln, Windpocken, Drei-Tage-Fieber, aber auch Kinderlähmung und Keuchhusten. Sie werden durch Viren, seltener durch Bakterien, hervorgerufen.

Bei den meisten Krankheiten geht bereits Ansteckungsgefahr aus, bevor die Krankheit beim Kind ausgebrochen ist. Während dieser sogenannten Inkubationszeit kann das Kind bereits andere anstecken, weshalb sich diese Erkrankungen besonders schnell verbreiten.

Erwachsene, die im Kindesalter keinen Kontakt mit diesen Erregern hatten, können ebenfalls von Kinderkrankheiten betroffen werden. Häufig nimmt die Krankheit dann sogar einen heftigeren Verlauf als im Kindesalter, weil sie dann oft mit einer Begleiterkrankung, wie beispielsweise einer schweren Atemwegsinfektion, einhergeht.


 

 

Freistellung für berufstätige Eltern

Berufstätige Eltern haben pro Jahr und Elternteil Anspruch auf 10 Tage Freistellung von der Arbeit  für die Pflege eines kranken Kindes. Bei mehreren Kindern stehen maximal 25 Tage zu. Bei Alleinerziehenden erhöht sich dieser Anspruch bei einem Kind auf 20 Tage, bei mehreren auf maximal 50 Tage.

 

Schutzimpfung

Der Entwicklungs- und Gesundheitszustand des Kindes sollte im Rahmen der Vorsorgeuntersuchungen regelmäßig überprüft werden und die empfohlenen Schutzimpfungen ausgeführt werden. Denn dies ist die sicherste vorbeugende Maßnahme gegen die meisten Kinderkrankheiten.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) des Robert-Koch-Instituts spricht die Empfehlungen für insgesamt 12 Schutzimpfungen aus.

Eine Impfpflicht besteht in Deutschland nicht. So liegt es in der Verantwortung der Eltern, ihr Kind vor schweren Krankheiten zu schützen und mit dazu beizutragen, dass es nicht zu seuchenartigen Ausbrüchen der Infektionskrankheiten kommt.



 

 



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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